Biographie von Trompeterin Fruzsina Hara

1982 in eine ungarische Musikerfamilie geboren began Fruzsina Hara im Alter von acht Jahren bei Éva Nagyiván Trompete zu spielen. Als erste weibliche Trompeterin began sie im Jahr 2000 ihr Studium an der Franz Liszt Akademie für Musik in Budapest in der Klasse von Zoltán Szücs. Auf Einladung von Prof. Reinhold Friedrich setzte sie 2003 ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karsruhe fort, an der sie auch ihre Abschlussprüfung absolvierte. Zwischen 2005 und 2009 studierte sie dort auch Barocktrompete in der Klasse von Prof. Edward H. Tarr. Im Schuljahr 2007-2008 wurde ihr das Landesstipendium Baden-Württemberg verliehen, was ihr weitere Studien der Barocktrompete und der Alten Musik am Royal College of Music London bei Neil Brough und Michael Laird sowie am Konservatorium Amsterdam bei Friedemann Immer ermöglichte. Seit okt. 2009 studiert Fruzsina wieder an der HfM Karlsruhe, in der Solistenklasse (Konzert Exam) bei Reinhold Friedrich.

Im Jahr 2003 gewann Fruzsina den Sonderpreis "Prix du Meilleur Espoir" beim internationalen Trompetenwettbewerb Maurice André in Paris. Es folgte der 2. Preis und der Sonderpreis des Orchesters im europaischen Trompetenwettbewerb in Marl und der 3. Preis beim Internationalen Trompetenwettbewerb Ellsworth Smith in USA im Jahr 2004.

Als Solistin ist sie mit dem Ungarischen Staatsorchester, den Solistes Européens Luxemburg, dem Alabama Symphony Orchestra, dem Eurorchestra, der Budapest Strings,der Philharmonie der Nationen, der Festival Strings Lucerne, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der l'Arte del mondo und mit vielen verschieden Kammerorchestern in Ungarn und in Deutschland aufgetreten.

Als Orchestermusikerin wirkte sie im Jeunesses Musicales Weltorchester, dem Orchestra Mozart in Bologna,bei l'Arpa Festante,der Cappella Andrea Barca, der Camerata Bern,das Handel Festspielorcheste Halle, der Concerto Grosso Reinhold Friedrich,The Netherland's Bach Society, der Musica Saeculorum, unter den Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado,Sir John Eliot Gardiner, Trevor Pinnock, Richard Egarr, Martin Haselblöck,Achim Fiedler, Jos van Veldhoven, Gustav Leonhard, András Schiff und Heinz Holliger.